Home Informationen Todesmarsch Steyrtal

Der Todesmarsch im Steyrtal

Windischgarsten

„Jede Hilfe wurde von den begleitenden SS-Leuten unterbunden. So mussten die Juden vor Windischgarsten große Steine aufheben und beidhändig tragen, damit sie im Ort keine Hand für milde Gaben frei hatten“

Sierning

Einige tausend Juden wurden auch durch Sierning getrieben. „Mit dem Bajonette wurden sie immer angestoßen, dass sie gehen. Wenn das nichts nutzte, wurden sie mit dem Gewehrkolben geschlagen. Sie haben ausgeschaut wie der Tod, ganz eingefallen, abgemagert und verhungert. Manche hatten keine Schuhe an, nur Fetzen um die Füße gebunden“, beschreibt ein Zeitzeuge den Todesmarsch durch Sierning.
Einige Juden konnten flüchten und versteckten sich im Sierninger Friedhof. Sie wurden der Gendarmerie gemeldet und erschossen.

Aschach an der Steyr

„Wer nicht weiter konnte, wurde niedergeknallt. Die Straßen waren voller Blutlachen. Blut, das zum Himmel um Rache schreit !“ (Pfarrchronik Aschach)